3 Wege, wie Du als Au Pair etwas bewirken wirst

Au Pair zu werden ist nicht nur irgendein Jahr Deines Lebens. Es ist ein ganzes Leben in einem Jahr! Diesen Satz haben wir definitiv schon oft gehört und eines ist sicher: Die Au Pair Erfahrung bietet viele tolle Möglichkeiten. Du kannst Geld verdienen, während Du im Ausland lebstreisen, Dein Englisch verbessern, eine zweite Familie in Amerika finden und Freunde aus aller Welt finden. Was das Au Pair Leben aber ganz besonders erfüllend macht, ist die Chance, einen sinnvollen Unterschied in der Welt zu machen. 

Au Pairs wie Luisa aus Kolumbien haben einen großen Einfluss auf kleine Menschen – ihre Gastkinder!

Au Pairs beeinflussen ihre Gastkinder positiv 

Au Pairs haben den größten Einfluss auf die kleinsten Menschen  nämlich ihre Gastkinder! Sie helfen ihren Babys, Kleinkindern, Schulkindern und Teenagern dabei, wichtige Meilensteine zu erreichen, Selbstwertgefühl aufzubauen, Liebe und Zuneigung zu erfahren und einen anderen Teil der Welt kennenzulernen. Kelly, Gastmutter aus Kalifornien, erzählt: Niki hat dabei geholfen, meinem Sohn beizubringen höflich und kreativ zu sein, zu teilen, die Schönheit der Natur zu schätzen und dass man andere Menschen immer freundlich behandelt. Immer wenn ich meinem Sohn sage, dass ich ihn liebe, antwortet er: Ich habe euch auch lieb, Mama, Papa und Niki. Das erinnert mich einfach daran, welch großen Einfluss sie bereits in der kurzen Zeit, in der sie nun bei uns ist, auf ihn hatte. 

Au Pair Kira aus Deutschland liebt es, ein Vorbild für ihre Gastkinder zu sein: „Ich fühle mich, als hätte ich mein zweites Zuhause und meine zweite Familie gefunden.“

 

Auch Gastmutter Ashley schätzt all das sehr, was Au Pair Sofia für ihre Familie getan hat. Sofia hat auf unsere Jungs aufgepasst und uns Liebe, Geduld, Freundlichkeit, Spaß und ihre Kultur geschenkt. Wir lieben es, wenn sie davon erzählt später Ärztin werden zu wollen und unser 2-Jähriger hat bereits angekündigt, dass auch er Arzt werden will, wenn er groß ist  alles nur aufgrund von Sofias Einfluss. Sie erzählt weiter: Diese junge Frau hat unsere Familie für immer verändert und wir können es kaum erwarten zu hören, was die Zukunft für sie bereit hält. 

 

Au Pairs sind Botschafter ihres Heimatlandes 

Au Pairs sind wahre Botschafter ihrer Heimatländer, indem sie ihre Feiertage, Sprache, Küche und Traditionen mit ihren Gastfamilien und Freunden teilen. Schon ein einfaches Gespräch kann dabei helfen, Stereotype aufzubrechen und ein besseres Verständnis für einen Ort oder eine Kultur zu schaffen. 

Au Pair Melanie war fest dazu entschlossen, während ihrer Zeit in den USA den Amerikanern dabei zu helfen, ihr Heimatland Mexiko besser zu verstehen.

 

Au Pair Melanie sagt, dass ihr vor ihrer Abreise in die USA klar wurde, dass die meisten falschen Vorstellungen über mein Land und meine Kultur nur deshalb bestehen, weil die Amerikaner uns nicht kennen. Während sich Melanie also mit vielen Zielen im Gepäck auf den Weg in die USA machte, war eines davon, den Amerikanern zu helfen die Mexikaner besser zu verstehen. Ein Au Pair in den USA zu sein, war eine fantastische Gelegenheit für mich zu zeigen, wie Mexikaner wirklich aussehen, wie sie reden und denken. 

Herschelle, Au Pair aus Südafrika hat mittlerweile viele Fans in der Gegend um Massachusetts, wo er mit seiner Gastfamilie lebt.

 

Es ist üblich, dass Au Pairs auch einen positiven Einfluss auf andere in ihrer Community haben. Herschelle, Au Pair aus Südafrika, zum Beispiel hat einen großen Eindruck bei den Kindern in der Nachbarschaft hinterlassen. Seit Herschelle hier ist, haben wir täglich Besucher bei uns  die Kinder aus der Nachbarschaft  die einfach nur Zeit mit ihm verbringen wollen, mit ihm reden oder sogar gemeinsam mit ihm mit unserem Hund spazieren gehen. Er zieht die Kinder einfach magisch an, sagt Herschelles Gastmutter Helen. 

 

Während ihrer Zeit in den USA lernen Au Pairs aber auch die Amerikaner und ihre Lebensweise kennen. Tatsächlich ergab eine EurekaFact-Studie aus 2020, dass 97 % der ehemaligen Au Pairs der Meinung sind, während ihrer Zeit in den USA ein besseres Verständnis für die amerikanische Kultur gewonnen zu haben. Ein interessantes Beispiel dafür, wie sich die Ansichten von Au Pairs über die USA verändern, sahen wir während unserer Interviews für die Videokampagne 10 Fragen von Cultural Care. Auf die Frage, was sie am meisten in den USA überrascht, antwortete die Mehrheit der Au Pairs, dass die Amerikaner viel freundlicher sind als sie dachten! 

Au Pair Sarka aus Tschechien und ihre Freundin Vilma aus Schweden zeigen ihren Gastkindern liebend gern ihre eigenen Traditionen und Feiertagsgerichte.

 

Zwei Faktoren machen ein tieferes Verständnis für die jeweils andere Kultur möglich: die Tatsache, dass Au Pairs bei ihren Gastfamilien zu Hause leben und dass sie mindestens ein Jahr gemeinsam verbringen. Wenn man bloß eine Woche Urlaub irgendwo macht, kann man nicht wirklich beeinflussen, wie andere einen wahrnehmen  wer man ist oder woher man kommt, sagt das ehemalige Au Pair Brigid. Aber als Au Pair hat man Zeit und Raum genau das zu tun. Und all dieser kulturelle Austausch, der durch das Au Pair Programm stattfindet, treibt eine weltweite Bewegung hin zu mehr Empathie und Toleranz an. 

 

Au Pairs zeigen Initiative und setzen sich für etwas Gutes ein 

Beim New York City Marathon mitzuhelfen hinterließ bei Au Pairs jede Menge Inspiration und das Gefühl etwas bewirkt zu haben!

 

Viele Au Pairs finden Möglichkeiten, wie sie während ihres 1- bis 2-jährigen Aufenthalts in den USA Bedürftigen helfen und so ihren positiven Einfluss noch weiter ausbauen können. Au Pair Isabel aus Kolumbien meldete sich zum Beispiel freiwillig, um sich mit älteren Menschen, die sonst niemanden hatten, während der COVID-19-Krise zu unterhalten. Tamar, Au Pair aus Großbritannien, organisierte während der Thanksgiving-Feiertage eine Sammelaktion für die örtliche Tafel. Au Pair Klaudia aus Polen half freiwillig beim New York City Marathon aus und Au Pair Jona aus Deutschland half in einem nahegelegenen Tierheim. 

 

Au Pair Muriel aus Deutschland liebt es, gemeinsam mit ihren Gastkindern Black Lives Matter zu unterstützen.

 

Au Pairs finden auch Zeit sich für Themen einzusetzen, die ihnen am Herzen liegen. Au Pair Jeanne aus Südafrika führte mit ihren Gasteltern und -kindern viele Gespräche über soziale Gerechtigkeit und zeigte ihre Unterstützung für die Black Community, indem sie an Kundgebungen vor Ort teilnahm. Gastmutter Monique ist sehr dankbar, dass Jeanne dabei hilft, „die Jungs immer wieder daran zu erinnern, dass ihr Leben genauso zählt wie das aller anderen.“ Au Pair Arantxa aus Mexiko verkleidete sich sogar als Eisbär, um gegen den Klimawandel zu protestieren. Joana, Au Pair aus Argentinien, setzt sich für Frauenrechte ein.

 

Au Pair Joana aus Argentinien, hier neben der „Fearless Girl“-Statue in New York, sagt: „Ich setze mich schon seit vielen Jahren für die Rechte von Frauen ein und diese Erfahrung hat mir geholfen, meine Gedanken mit Menschen aus anderen Ländern zu teilen.“

 

Manchmal werden Au Pairs durch die wohltätigen Aktionen ihrer Gastfamilien oder Local Childcare Consultants (LCCs) inspiriert. Und manchmal suchen sie eigene Wege, um anderen zu helfen  ermutigt durch ihr neu gewonnenes Selbstvertrauen und inspiriert von der amerikanischen Tradition der Freiwilligenarbeit. 

 

Ganz egal wie, Au Pairs können ihre Zeit in den USA nutzen, um sich für etwas Gutes einzusetzen und die Welt zu verändern. 

Cultural Care Au Pair
Cultural Care Au Pair
Hier meldet sich Cultural Care Au Pair! Wir glauben daran, dass Kulturaustausch die Welt besser macht – also haben wir es uns zur Aufgabe und Mission gemacht, jungen Menschen einen bereichernden Aufenthalt als Au Pair in den USA zu ermöglichen. Wenn wir nicht gerade Au Pairs bei ihrem Abenteuer in den USA unterstützen, geniessen wir die wunderbare Aussicht von unserem Büro auf den Luzerner See, oft mit einer Tasse Kaffee in der Hand.